Rita Rohlfing ////////////////////////// Rauminstallation in der Dr. Carl Dörken Galerie

Herzliche Einladung zur Ausstellungseröffnung in Herdecke:

Rita Rohlfing: Passage ROT – vom Schein und Raum der Farbe

am Sonntag, den 27. September 2020, 11 Uhr

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Rita Rohlfing: Installation 2020 Passage ROT

Ausstellungszeitraum: 27. September 2020 bis 31.01.2021
Dr. Carl Dörken Galerie Wetterstraße 60, 58313 Herdecke

Prof. Dr. Reinhold Happel: PASSAGE ROT – vom Schein und Raum der Farbe, eine Rauminstallation von Rita Rohlfing

Kann man in Farbe eintauchen, ohne ihre Materialität zu berühren? Rita Rohlfing gibt dazu die Möglichkeit. In ihrer Installation PASSAGE ROT treten die Ausstellungsbesucher in den Schein-Raum der Farbe ein, sie sind von roten Farbreflexionen des Bodens und der Wände umgben, wenn sie den Ausstellungsraum besichtigen. Auch in ihren anderen Arbeiten fragt Rohlfing immer  wieder nach den immateriellen wie suggestiven räumlichen Wirkungen von Farbe.

Informationen zur Künstlerin Rita Rohlfing bitte hier klicken
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Rita Rohlfing (1964 in Bad Oeynhausen geboren) ist Malerin, Fotografin und Installationskünstlerin. Bekannt wurde sie vor allem mit ihren großformatigen Raumverwandlungen und Installationen. 2018 erhielt sie den Leo-Breuer-Förderpreis des Landschaftsverbands Rheinland.

Wichtige Rauminstallationen zeigte sie u. a. 1999 im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr („Lufttöne“), 2002 im Landesmuseum Bonn („Rotlichtbezirk“) und 2015 im Clemens Sels Museum in Neuss („Das Virtuelle im Konkreten“), bei der sie zum ersten Mal ein gesamtes Museum räumlich umgestaltete. Zu ihren Arbeitsmitteln gehören auch eigene Fotografien und Tafelbilder, die sie in die von ihr gestalteten Räume integriert.

Für die Ausstellung in der Carl Dörken Galerie stand Rita Rohlfing die gesamte Fläche von 450 Quadratmeter zur Verfügung. Ihre Installation besteht aus zwei 10,50 Meter langen Raumkörpern, die in einem spitzen Winkel zueinander gesetzt wurden. Beträgt die Entfernung der Wände zueinander am Anfang noch 8 Meter, so verengt sich die Perspektive je näher man dem Ausgang der Installation kommt.

Auf beiden Seiten sind die Wände in einem glänzenden Rot bemalt. Eine ist mit einer reflektierenden Folie bespannt, und auch der Boden ist mit Folie ausgelegt. Die andere Wand ist monochrom rot bemalt.

Der Betrachter entdeckt die Installation, indem er sie erwandert, und erlebt dabei Farbe nicht als einen statisch – nur auf den Wänden vorhandenen Farbkörper –, sondern als eine grundlegende Schwingung im Raum, die sich je nach seinem Betrachtungswinkel auch verändert und entfaltet.