LEV KHESIN im KUNSTFORUM International

KUNSTFORUM International Band 268

Gegenwartsbefreiung Malerei
Tendenzen im 21. Jahrhundert

herausgegeben von Larissa Kikol

Abstrakte Malerei

Der große Reset.

Neue Positionen – Befreiung von den Altlasten der Abstraktion des kulturpolitischen 20. Jahrhunderts

Da die abstrakte Malerei ihren Urhebern und Autoren keine narrativen Themen zur Verfügung stellt, transformierten sich Bestandteile wie Geste, Fläche, Farbe, Linie und Malaktion in der Kunst- und Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts zu inhaltsschwangeren Denk-Figurationen: Begriffliche Anstöße für mystische, psychologische, biografische, politische und kulturelle Erzählungen. Auf einem der wirkungsträchtigsten Höhe punkte der abstrakten Malerei wurde sie im Kalten Krieg als kulturpolitische Waffe instrumentalisiert. Als Symbol für abenteuerlichen Freiraum im Zeichen des Pollock-Cowboys und für gesellschaftliche Demokratie sollte sie die figurative Malerei Europas und der Sowjetunion übertrumpfen. So erlangte sie „im Kontext der Reeducation-Programme“ den Ruf „als neue Weltsprache“, die „Freiheit inszeniert“.1

Heute wird die abstrakte Malerei nicht mehr politisch wahrgenommen, dafür ist die Produktion an gegenständlicher politischer Kunst aktuell zu verbreitet. Auch eine tiefenpsychologische Interpretation des Abstrakten gilt als obsolete Esoterik. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist diese Malerei somit von den inhaltlichen Überladungen, die ihr während der Nachkriegszeit und des Kalten Krieges zugeschriebenwurden, gänzlich entledigt. Den Weg dorthin markierten entscheidende Positionen. „Infragestellung, Aggressivität, Humor – Sachen, meiner Meinung nach, die dabei sein sollten. Man randaliert ja gewisser maßen, man wütet, bis das Formen annimmt“ ,2 erklärte Albert Oehlen über sich und seine Kollegen gegen Ende der 70er Jahre, eine Zeit, in der abstrakte Malerei nach ihm erstmal „erledigt“ war. Zu den wichtigsten Wegbereitern für ein neues, kunst historisches Kapitel der abstrakten Malerei zählen unteranderem Christopher Wool, Albert Oehlen, Günther Förg und Katharina Grosse. Ihre Arbeiten, aber gerade auch ihre Haltungen ermöglichten es, die einstigen Deutungs modelle zu überwinden und eine neue Epoche einzuleiten – ja, den Knopf zu drücken.

Durch sie können sich heute jüngere Künstler*innen, befreit von dem Rezeptionserbe, auf den bereits geschehenen Reset der abstrakten Malerei einlassen. David Ostrowski, Schüler von Albert Oehlen, gehört zu ihnen. Der Begriff „Abstrakt-Minimal“ beschreibt seine Arbeiten am besten, in denen die einzelne (gesprühte) Geste und die Farbe eine radikale, zeitgenössische Singularität verkörpern.

Erleichterung, Spaß am Experimentieren, haptische Genugtuung, großzügige Leichtigkeit der Gesten, Befriedigung durch Farbe und Spiele zeichnen ebenfalls den aktuellen Status Quo aus. Trotzdem bleibt es bei den Grundbausteinen: Gestik, Farbflächen, Formen, Linien und Malprozesse als Aktionen sind weiterhin wesentliche Elemente. Im Folgenden werden diese Charakteristika in ihrer zeitgenössischen Erscheinung vorgestellt; exemplarisch durch einzelne Künstler*innen der neuen Generation.
– Larissa Kikol

Jadé Fadojutimi
Lev Khesin
Stephanie Lüning
Moritz Neuhoff
Tamina Amadyar

Lev Khesin

* 1981 Penza, lebt und arbeitet in Berlin

Lev Khesin, Foto: Alissa Maxman

 

„Ölschinken“ ist die Bezeichnung für schwere, ältere Ölbilder. Der „Schinken“ allein kann aber auch schwere Bücher meinen, die in Schweinsleder eingebunden wurden. Der Ausdruck bezüglich eines Kunstwerks impliziert einen Laien, der weniger auf das Sujet oder den Künstlernamen achtet, dafür mehr auf die Objektgröße und -Schwere sowie seine fettig wirkende Oberfläche. Die Arbeiten des Russen Lev Khesin entsprechen dem Ölschinken als ironisches Fetischobjekt. Khesin arbeitet mit Silikon, in das er vor oder während dem Malvorgang Pigmente mischt. So entstehen verschiedene Schichten, die die schimmernden Farbflächen räumlich ineinander schmelzen lassen. Die Bildfläche ist meistens glatt oder zeigt einzelne Falten. Die große Tiefenwirkung entsteht mit den Farbverläufen, die halb gemalt, halb virtuell anmuten. Gegensätzlich wirkt der gehobelte Speckrand, also die zerfledderten und heruntertriefenden Silikonmassen. An dieser Stelle werden das Bild zum Objekt und die abstrakte Malerei zum Fetisch, die zum Hineinfassen und Hantieren verführen. Dieses Fassbare entblößt das Material, die Bildoberfläche hingegen erlaubt lediglich den Blick auf den Farbraum, der genauso gut unter einer Wasseroberfläche liegen könnte. Lev Khesin studierte an der Universität der Künste Berlin. Seine Monografie „Lev Khesin – Morphologie“ erschien 2019 im Distanz Verlag. (LK)

 

Lev Khesin »Die Welt als Hologramm«

Tiipih, 2020, ca. 65 x 65 cm    Uncuiz, 2020, 61 x 48 cm

BACK AGAIN

Endlich wieder Kunst im Original erleben!

»Die Welt als Hologramm« neu kuratiert!

Die Galerie ist ab Donnerstag, 30. APRIL 2020 wieder geöffnet // wie gewohnt ab 11 Uhr.

Bitte möglichst mit Anmeldung:
0173 3110309 // art@smudajescheck.com

Mehr zu Lev Khesin >>> hier klicken 

STAND: 28. APRIL 2020

 

 

 

 

WILLI SIBER und ZHUANG HONG YI – PIN AUKTION

Wir freuen uns mit den beiden Künstlern über die große Wertschätzung, die sie bei der Benefizauktion 2019 der PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne erfahren haben.

Monika Huber

Kallmann-Museum Ismaning

gerne mache ich Sie und Euch auf die Gruppenausstellung mit
MONIKA HUBER im Kallmann-Museum Ismaning aufmerksam.

ERÖFFNUNG der Ausstellung
„FRAMING“ – Medien Macht Bilder
Donnerstag, den 26.9.2019, um 19 Uhr.

Teilnehmende Künstler sind: 
HARUN FAROCKI 
FORENSIC OCEANOGRAPHY /FORENSIC ARCHITECTURE 
MONIKA HUBER 
ANDREAS LANGFELD 
RABIH MROUÉ 
PETER PILLER 
D. H. SAUR

Kallmann-Museum, Schloßstraße 3b, 85727 Ismaning

Die Macht der Wörter

Es freut mich, Ihnen zwei Werke von Barbara Reck-Irmler bei SMUDAJESCHECK vorstellen zu können. 
DO + FR 11-18 // SA 11-16 Uhr, Schwindstraße 3, 80798 München, U2 Theresienstraße

»Die Macht der Wörter verfolgt mich, seit ich ein Kind war. Ebenso die exzessive Arbeit mit Textilien. Seit ich beides miteinander verbinde, materialisieren sich die Kräfte zu textilen Wortbildern, dreidimensionalen Energiekörpern, flächigen Strukturen.« (Barbara Reck-Irmler)

Rita Rohlfing – Leo-Breuer-Preis 2018

Liebe Kunstfreunde, Liebe Freunde,


hiermit lädt Rita Rohlfing Sie ganz herzlich zum Künstlergespräch am Sonntag, den 25. November 2018 um 15 Uhr ein. Die Direktorin des LVR LandesMuseums Bonn, Frau Dr. Gabriele Uelsberg unterhält sich mit Rita Rohlfing, der Trägerin des Leo-Breuer-Preises 2018, in der Preisträgerausstellung in den Räumen der gkg. Frau Dr. Uelsberg begleitet das Werk der Künstlerin seit Jahrzehnten und gehört zu den besten Kennern des Oeuvres von Rita Rohlfing.

Über Ihr Kommen würde sie sich sehr freuen.

Ausstellungsansicht “Rita Rohlfing: Leo-Breuer-Preis 2018” in der gkg. Foto: Rita Rohlfing

Rita Rohlfing: Leo-Breuer-Preis 2018

Die Kölner Künstlerin Rita Rohlfing erhält den Leo-Breuer-Preis 2018. Sie hat mit ihren farbigen Wandarbeiten, Rauminstallationen und Fotografien seit vielen Jahren einen wesentlichen Anteil an der Weiterentwicklung der konkreten Kunst der Gegenwart. Die in Bad Oeynhausen geborene Künstlerin, die Meisterschülerin bei Bernhard Minnich und Roland Dörfler war, verwendet Farbe nicht nur als oberflächliches Gestaltungsmittel, sondern zur Erzeugung räumlicher Atmosphären. Der Leo-Breuer-Preis wird alle zwei Jahre von der Gesellschaft für Kunst und Gestaltung gemeinsam mit dem Landschaftsverband Rheinland, vertreten durch das LVR-LandesMuseum Bonn, vergeben.

Finissage: Sonntag, 16. Dezember 2018, 15 Uhr:
Kommentierter Ausstellungsrundgang mit Rita Rohlfing und Andreas Denk

Laufzeit der Ausstellung:

bis Sonntag, 16. Dezember 2018

Öffnungszeiten: Mi-Fr 15-18 | Sa 14-17 | So 11-17 Uhr

gkg Gesellschaft für Kunst und Gestaltung e.V

Hochstadenring 22 – 53119 Bonn
Tel. +49 228 694144

www.gkg-bonn.de

 

THE ART ROAD TO PEACE – LEV KHESIN in der Benefizauktion bei Neumeister

FR 7. Dezember 2018 // 16.00 Uhr // Benefizauktion ca. 16.30 Uhr
NEUMEISTER // Münchener Kunstauktionshaus // Barer Str. 37

Wir laden herzlich zu dieser Benefizauktion ein.
Als Mitglied von TAMAD e.V. hat SMUDAJESCHECK das Werk »Racosm« von LEV KHESIN bei NEUMEISTER in die Benefizauktion innerhalb der Auktion 64 / Moderne (Klassische Moderne // Post War // Contemporary Art) eingeliefert. Die Benefizauktion findet zugunsten des Kinderfriedensprojekts „THE ART ROAD TO PEACE“ der Deutschen Freunde des Tel Aviv Museum of Art, Deutschland e.V. (TAMAD e.V.) statt. Für nähere Infos zum Projekt bitte nach unten scrollen.

Vorbesichtigung bei NEUMEISTER
29.11.–3.12.2018
Täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr
Sa/So von 10.00 bis 15.00 Uhr

Hier der Link zum Katalog

 

Der deutsche Freundeskreis des Tel Aviv Museums of Art, Deutschland e.V. (TAMAD e.V.) wurde 2002 in München als gemeinnütziger Verein gegründet. Heute engagieren sich bundesweit über 154 Mitglieder für das Kinderfriedensprojekt „The Art Road to Peace“ und unterstützen die Kinderprojekte des Tel Aviv Museums of Art in Israel.**

Kinderfriedensprojekt „The Art Road to Peace
Über die Kunst auf dem Weg zum Frieden – so lässt sich die Vision von „The Art Road to Peace“ beschreiben. Seit vielen Jahren bringen wir in Israel jüdische, muslimische und christliche Kinder und Jugendliche aller sozialen Schichten zusammen. Ziel unseres Friedensprojekts ist es, über das Medium der Kunst Brücken zwischen den verschiedenen Kulturen und Religionen zu bauen und dabei einen Beitrag zum inneren Frieden in Israel zu leisten. In den vielseitigen Workshops schaffen wir für die Kinder ein kreatives Umfeld, in dem sie sich freundschaftlich begegnen, Vorurteile abbauen und Toleranz üben. Aktuell unterstützt der Freundeskreis vier Workshops mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die genaue Projektbeschreibung der einzelnen Gruppen finden Sie auf unserer Homepage unter www.tamad.org

Unser Ziel ist es die Anzahl der Workshops konstant zu erhöhen und weiterzuentwickeln. Hierzu sind wir auf Spenden angewiesen, die zu 100% unserem Kinderfriedensprojekt zugute kommen.

Deshalb hat sich unser Vorstandsmitglied und Inhaberin des Auktionshauses Neumeister Katrin Stoll entschlossen, im Vorfeld der Auktion für Klassische Moderne, Post War & Contemporary Art, 18 Kunstwerke, eingeliefert von unseren Mitgliedern, die sich aus Künstlern, Galerien und Privatpersonen zusammensetzen, zugunsten unseres Kinderfriedensprojekts „The Art Road to Peace“ zu versteigern.

TAMAD e.V. dankt allen Künstlern, Galerien und Privatpersonen, die unser Kinderfriedensprojekt „The Art Road to Peace“ auf so großzügige Weise unterstützen.

Künstler
Jan Davidoff
Roland Fischer
Hubertus Hamm
Ilana Lewitan
Manfred Mayerle
Sibylle Wagner-Quinte**

Galerien
Galerie Jordanow, München
Galerie Thaddaeus Ropac, London Paris Salzburg
Galerie Smudajescheck, München
Galerie Crone, Berlin Wien

Privatpersonen
Wolfgang Stegmüller
sowie weitere Personen, die hier nicht genannt werden möchten.

Freunde des Tel Aviv Museum of Art, Deutschland e.V. (TAMAD e.V.)
Pienzenauerstraße 88
81925 München
Tel +49(0)8999884633
Fax +49(0)899828712
info@tamad.org
www.tamad.org

Eindrücke von der art Karlsruhe 2018

SEUNG-IL CHUNG // JULIUS DÖRNER // ANGELA ENDER // LEV KHESIN // JI IN PARK // RITA ROHLFING // JANINA ROIDER // WILLI SIBER // PIET TUYTEL




 

Light space // Seung-il Chung in Seoul

Light space
Byeongseok Choi, Seung-il Chung

Opening 2. 8. Thu 6 pm
Feb. 8 – Mar. 17. 2018
Thu. – Sat. 2 pm – 7 pm
(2.15-17, 3.1 closed)

SongEun ArtStorage: White Cube Project
441 Dosandae-ro 3F, Gangnam-gu
06016 Seoul
Korea

EAT ART FOTO KUNST SESSION

BEST OF . . .

SEUNG-IL CHUNG bei den 44. kunsttagen Detmold 2017

. . . 

SELBST 

Vernissage: 8. 9. 2017 um 19:30 Uhr
Ausstellungsdauer: 9. 9. – 15. 9. 2017 jeden Tag von 11.00 bis 18.00 Uhr
Ort: Stadthalle Detmold
Adresse: Schlossplatz 7, 32756 Detmold

MORE SPACE – MORE ART – MORE CHOICE

 

ESTHER HAGENMAIER 24.6.-28.7.2017

LAST VIEW FREITAG // 28.7. // 11-16 UHR

Im August gerne auf Verabredung

+ SURPRISE DU CHEF:

NERINGA VASILIAUSKAITE
RITA ROHLFING
LEV KHESIN
SEUNG-IL CHUNG

DI-SA 11 – 16 Uhr // DO-SA: The Gallerist Is Present
SMUDAJESCHECK MÜNCHEN
Schwindstraße 3, 80798 München, U2 Theresienstraße

+49 173 3110309
art@smudajescheck.com

NERINGA VASILIAUSKAITE IM MUSEUM ULM

In der Ausstellung:
„Erwarten Sie Wunder“ 

Für nähere Infos bitte hier klicken

art KARLSRUHE Preis 2017

NERINGA VASILIAUSKAITE erhält mit SMUDAJESCHECK den art KARLSRUHE Preis 2017.

 

 

Programm Plateau München 28. + 29. Oktober 2016

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JANINA ROIDER – MI 11. Mai 19.30 Uhr Führung durch die Ausstellung PORTRAITS im Hopfenmuseum | Wolnzach

 

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 JANINA ROIDER

Portraits

Führung durch die Ausstellung durch die Künstlerin am 11. Mai 2016, 19.30 Uhr

im Deutschen Hopfenmuseum
Elsenheimerstraße 2 | Wolnzach
zwischen München und Ingolstadt

Bewirtung: Internationale und bayerische Spezialitäten
Musik: Phil und Renate (Liverpool & Bayern)

Die
KASTNER AG
• das medienhaus

lädt herzlich ein.

Bitte hier anmelden

Die Künstlerin wird vertreten von SMUDAJESCHECK | MÜNCHEN | ULM

Rita Rohlfing im Clemens Sels Museum Neuss

RITA ROHLFING – „Das Virtuelle im Konkreten“

FINISSAGE UND KATALOGPRÄSENTATION
CLEMENS SELS MUSEUM NEUSS

Sonntag, 10. Januar, 11.30 Uhr

Die Künstlerin Rita Rohlfing wird im Gespräch mit der Kuratorin Dr. Bettina Zeman persönliche Einblicke in die Konzeption und Realisierung ihrer aktuellen Ausstellung „Das Virtuelle im Konkreten“ geben.

Im Rahmen der Finissage wird der Katalog zur Ausstellung „Das Virtuelle im Konkreten“ präsentiert. Die Publikation dokumentiert umfassend das ortsspezifische Konzept der Künstlerin für das Clemens Sels Museum Neuss.

Texte von Peter Lodermeyer und Bettina Zeman, erschienen im Kettler Verlag, Dortmund.

Rita Rohlfing – Das Virtuelle im Konkreten
13.9.2015 – 10.1.2016

CLEMENS SELS MUSEUM NEUSS Am Obertor, 41460 Neuss, Germany
Tel. +49(0)2131 904141, info@clemens-sels-museum-neuss.de
Di–Sa 11–17 Uhr, So + Feiertag 11–18 Uhr
KONTAKT
WWW.CLEMENS-SELS-MUSEUM-NEUSS.DE

Julius Dörner // Starter im art KUNSTMAGAZIN

 
Ohne TitelJulius Dörner art

Seung-il chung

 

Neue Arbeiten von Seung-il Chung in dem renommierten Fotomagazin „Monthly Photography“ (Korea)

Monthly Photography is a Korean art magazine publisher, specializing in photography that was established in 1966, making „Monthly Photography“ the oldest photography magazine in Korea. Many artists, art educators, curators, art collectors, and art critics in Korea are regular subscribers to this leading photography publication making ‘Monthy Photography’ the representative magazine of photography in Korea.

Rita Rohlfing

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Rita Rohlfing – Das Virtuelle im Konkreten Clemens Sels Museum Neuss 13.9.2015–10.1.2016

Die Ausstellung der Kölner Künstlerin Rita Rohlfing (geb. 1964) steht im Kontext der umfangreichen Sammlung zur Farbmalerei des Clemens Sels Museums Neuss. Für die Räumlichkeiten des Hauses hat sie ein ortsspezifisches Konzept aus Installation, Projektion, Objektkästen, Wandarbeiten und Fotografien erarbeitet. Mit diesem wirkt Rita Rohlfing der architektonischen Strenge und Schwere ebenso wie der Abgeschlossenheit des Baukörpers zugunsten von Leichtigkeit, Flüchtigkeit und Tiefenräumlichkeit entgegen.

Für den Gartensaal des Clemens Sels Museums Neuss hat Rita Rohlfing eine Installation aus Plexiglasplatten und farbigen Elementen konzipiert, die ein Fenstersegment in einen leuchtenden Farbraum verwandelt. Im Gegensatz zu den bisherigen Objektkästen von Rohlfing kann der Betrachter nun von zwei Seiten – von Innen und von Außen – in den diffusen Farbkörper visuell eintauchen. Je nach Einfall und Intensität des Lichts verändert sich die Farbwirkung des imaginären Raums, dessen Kolorit durch die mattierten Flächen als diffuser Farbschimmer in den Innen- und Außenraum strahlt. Die Künstlerin schafft einen aus sich heraus leuchtenden Farbraum, durch den virtueller und realer Raum verschmelzen und die Trennung zwischen architektonischem Innenraum und natürlichem Außenraum optisch aufgehoben wird.

Für das Foyer des Clemens Sels Museums Neuss hat Rita Rohlfing erstmals eine Projektion realisiert. Der Eingangsbereich wird von der Schwere und konstruktiven Strenge des Treppenhauses dominiert. Auf diesen Betonkörper projeziert die Künstlerin eine großformatige Architekturaufnahme, die nicht durch ihre Farbigkeit, sondern vielmehr durch ihre feine und kleinteilige Struktur der strengen Form und visuellen Härte der Treppenhauskonstruktion entgegenwirkt. Durch diesen gezielten formalen Eingriff hebt die Künstlerin das Konstruktive der realen Architektur auf und lässt ein visuelles Wechselspiel von Leichtigkeit und Schwere, Nähe und Ferne, Groß und Klein entstehen, das sich zwischen Realität und Projektion, zwischen Kunstwerk und Umraum wirkungsvoll entfaltet.

In ihrem Schaffen überschreitet Rita Rohlfing eindrücklich die Gattungsgrenzen von Malerei und Bildhauerei, Installation und Fotografie. Durch das wohlkalkulierte Zusammenspiel der Werke spiegelt die Neusser Ausstellung ganz aktuell und beispielhaft jene Grenzbereiche wider, in denen sich das Schaffen von Rohlfing bewegt und das sie um das Medium der Fotografie erweitert hat. So vereint die Präsentation die verschiedenen Werkgruppen, die sich immer wieder neu und anders an der Schnittstelle von Malerei und Skulptur, Malerei und Fotografie sowie von Fotografie und Architektur bewegen.

Rita Rohlfing verwandelt den Ausstellungsraum in imaginäre Farbräume, die die Wahrnehmung und das Empfinden des Besuchers nachhaltig für die Kraft und vielfältigen Wirkungsweisen von Farbe, Form und Struktur sensibilisieren. Die Künstlerin hebt durch ihre Eingriffe die materiellen Grenzen und optischen Barrieren auf und wirkt der realen Wirkungsweise der Architektur entgegen. Die Ausstellung „Das Virtuelle im Konkreten“ eröffnet neue Blickwinkel und überraschende Erfahrungsweisen, in denen sich Sehen und Denken, Wahrnehmung und Reflexion über die Kunst hinaus vereinen.

Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Katalog begleitet, der das Gesamtkonzept aus Projektion und Installation, Objektkästen und Fotografien eingehend dokumentiert. Anhand von Aufnahmen, die die Räume vor und nach dem künstlerischen Eingriff zeigen, lassen sich die vielfältigen Wandlungen nachzeichnen, die das Museum durch den künstlerischen Eingriff im Innen- und Außenraum erfahren hat. Aus diesem Grund wird der Katalog erst nach der Eröffnung erscheinen und im Rahmen der Finissage präsentiert.

Zudem wird die Ausstellung von einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm begleitet, das das Thema Farbe in all seinen Facetten beleuchtet. Neben Führungen und einem Workshop für Kinder findet ein Atelierbesuch und ein Künstlergespräch statt. Diese Veranstaltungen geben tiefere Einblicke in das Schaffen von Rita Rohlfing sowie in die Konzeption und Realisation ihrer Ausstellung „Das Virtuelle im Konkreten“ im Clemens Sels Museum Neuss.

Dr. Bettina Zeman
Kuratorin Clemens Sels Museum Neuss

Gefördert von

– Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein – Westfalen

Kunststiftung NRW megalab

 

SEUNG-IL CHUNG

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Summer Love

Teil II: 19. August – 19. September

Vernissage: 19. August, 18-20 Uhr
Finissage: 19. September, 19-21 Uhr
Öffnungszeiten: Mo.-Sa. 11-19 Uhr (So. und Feiertage geschlossen)
Eintritt frei, Parkplatz vorhanden

SongEun ArtSpace
6 Apgujeong-Ro 75 Gil Gangnam-Gu
135-100 Seoul, Südkorea

Molly Stevens // Walton Fields

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Molly Stevens und Dumitru Gorzos Walton Fields auf Instagram

SMUDAJESCHECKTREFF – meet and greet

. . .

DIE EHRLICHKEIT DER FARBE . . .

Samstag, 28. März 2015 von 17 bis 19 Uhr

Lust dabei zu sein? Ich freue mich auf Ihre Zusage bis zum 24. März. Bitte hier klicken

Ob Sie sich mit interessanten und interessierten Menschen über Ihre Erlebnisse auf der art KARLSRUHE oder mit Dean Glandon über seine Werke austauschen oder einfach nur zuhören wollen, ist Ihnen überlassen.

Was wir Ihnen bieten?

Die drei gefragtesten Positionen bei SMUDAJESCHECK auf der art KARLSRUHE,

JANINA ROIDER
LEV KHESIN
JI IN PARK

+ die aktuelle Ausstellung mit den Arbeiten von DEAN GLANDON

Vielleicht läßt sich anhand dieser so unterschiedlichen Werke die Spannbreite im Umgang mit Farbe ausloten. Dies soll unser Denken und die Gespräche miteinander in Bewegung bringen. Es geht um anregende und angeregte Kommunikation am frühen Samstagabend mit einer Kleinigkeit zu essen und zu trinken.

In den neuen Räume der Galerie, Ehinger Straße 13, 89077 Ulm

Stephan Wolter . . . . . . . pro arte ulmer Kunststiftung

STEPHAN WOLTER stellt mit ROLF KILIAN bei pro arte in Ulm aus.

Vernissage

Freitag, 24. Oktober 2014, 19 Uhr

Einführung Dr. Sabine Heilig

 

EINLADUNGSKARTE ULM

Seung-il Chung in München

Seung-il Chung nimmt an der artionale 2014 in München teil.

Vernissage am

07. Oktober 2014, 19 Uhr

mit seiner Arbeit „Ein vielfältiger Blick“ und dem Video „Schaue und Höre“

Bis 05. November 2014 zu sehen in der 

Evangelische Studentengemeinde an der LMU 

Adresse: Friedrichstr. 25
MVV: U 3/6 Giselastraße / Tram 12/27 Kurfürstenplatz / Bus 53 Friedrichstraße
Öffnungszeiten: Mo-Do 9–17 Uhr, Fr 9-15Uhr
Wochenende nach Vereinbarung, Tel. 089/339972-30
Ausstellung: Ein vielfältiger Blick und Schaue und Höre – Installationen von Seung il Chung

Artionale-Einladung ansehen (PDF)

Artionale-Programm ansehen (PDF)

SMUDAJESCHECK . . . zieht um

 

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. . . in die Ehinger Straße 1389077 Ulm

 

Eröffnung am 12. September, 19 Uhr mit P I E T • T U Y T E L,  siehe Vorschau